Robert-Mende-Viola-Streichmusiker-in-Berlin

Robert Mende - Viola


Robert Mende wurde 1982 geboren und erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von 6 Jahren bei Paul Golea. Nach ersten Erfolgen und Preisen bei nationalen Wettbewerben wie z.B. "Jugend musiziert" wechselte
er 1995 zu Florin Paul, dem 1. Konzertmeister des NDR Elbphilharmonie Orchester Hamburgs.


Im Alter von 18 Jahren wechselte er zur Bratsche und begann sein Studium im Oktober 2002 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Marius Nichiteanu. Mit einem Soloabend in der Musikhalle Hamburg erhielt er im Februar 2008 sein Diplom. Seine musikalische Entwicklung wurde durch Meisterkurse bei Wolfram Christ, Jürgen Kussmaul, Stefan Georghiu und Antonello Farulli gefördert.

Im Anschluß an sein Diplom erhielt er ein Praktikum beim Gürzenich-Orchester in Köln und daraufhin einen Jahresvertrag als stellvertretender Solobratscher bei der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford. Aushilfstätigkeiten führten ihn u.a. zum Niedersächsischen Staatsorchester Hannover und zum
hr-Sinfonieorchester Frankfurt.


Er war Mitglied und Solobratscher mehrerer internationaler Jugendorchester, u.a. des von Claudio Abbado gegründeten Gustav Mahler Jugendorchesters und dem UBS Verbier Festival Orchesta, mit denen er schon unter Dirigenten wie Kurt Masur, Zubin Mehta, Manfred Honeck und Valery Gergiev zusammengearbeitet hat.

Er erhielt Stipendien für Meisterkurse der "Thüringischen Sommerakademie", der "Gustav Mahler Akademie"
in Bolzano (Italien) und der Meisterklassen für Streicher in Potenza, wo er das Klavierquintett von Schostakowitsch mit Martin Stadtfeld aufführte.


In den Jahren 2005 und 2006 wurde er zum "Pacific Music Festival" nach Sapporo (Japan) eingeladen. Hierbei wurde er 2005 ausgewählt, bei Kammermusikkonzerten mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker in Berlin und Sapporo aufzutreten.

Er wurde im Sommer 2008 Stipendiat der "Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung" und war Finalist beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn.

Kammermusikalisch wurde seine Entwicklung besonders durch die Zusammenarbeit und Meisterkurse mit dem Minguet-Quartett und dem Fauré-Quartett geprägt.